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Stress? Ohne mich!
Immer weiter, immer höher, immer schneller und doch nicht am Ziel: Psychotherapeuten nennen es das „Himalaja-Phänomen“ und warnen vor den seelischen und körperlichen Folgen der heutigen Schnelllebigkeit, zu denen unter anderem Erschöpfung und Schlaflosigkeit gehören.
„Die täglichen Anforderungen steigen. Das Tempo, in dem sie gestellt werden, wächst. Gleichermaßen klagen immer mehr Menschen über innere Unruhe, Schlafstörungen, Herzrasen oder Depressionen.
Anti-Stress-Experten empfehlen: Geschwindigkeit senken, Termine einschränken, Lärmquellen ausschalten, vor allem aber Ballast abwerfen, sich von Altem trennen.
Die große Entrümpelung könne Auftakt zum Abschütteln seelischer Lasten sein. Wichtig sei es zudem, „Zeitinseln“ zu schaffen. Der Rat von Psychologen lautet, Ansprüche senken, nicht nochmal eben schnell zu telefonieren oder den Fernseher anzuschalten, sondern die Augen zu schließen, innezuhalten und der Frage „Was ist es, was ich wirklich will?“ nachzugehen.
Generell anfällig für Schlafstörungen und die sie begleitenden nervösen Symptome sind sehr leistungsbereite Menschen mit hohem Anspruch an sich selbst.“
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