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Greenpeace: Krebsgift in Luftballons
In 17 von 21 untersuchten Kinder- und Party-Ballons hat das Greenpeace-EinkaufsNetz bei Tests gefährlich hohe Konzentrationen Krebs erzeugender Nitrosamine festgestellt. Rückstandsfrei war keiner der getesteten Ballons. Die Untersuchung zeigt auch, dass die Giftstoffe beim Aufblasen der Ballons leicht über den Mund aufgenommen und verschluckt werden können.
Nitrosamine gehören zu den stärksten bekannten Krebs auslösenden Stoffen beim Menschen und können vor allem Leber- und Magentumore erzeugen.
Greenpeace empfiehlt: "Kinder sollten zum Aufpusten nur Luftballonpumpen verwenden und Ballons nicht in den Mund nehmen. Der Handel sollte eventuell belastete Ballons zurücknehmen und den Kaufpreis erstatten."
Das Ergebnis: 81 Prozent der untersuchten Ballons überschreiten deutlich den vom Bundesinstitut für Risikobewertung und -kommunikation (BfR) empfohlenen Grenzwert von 10 Mikrogramm pro Kilogramm Ballonmasse (bis zum 46-fachen). Die am stärksten belasteten Ballons waren "Funny Farm" von Karstadt (464 Mikrogramm) und "everts" von Woolworth (245 Mikrogramm). Geringer belastet waren Ballons der Handelsketten Schlecker und dm. Die untersuchten Ballons stammen aus großen Kaufhäusern, Spielwarengeschäften, Drogeriemärkten und von McDonald's. Alle Luftballons wurden von zwei Speziallabors untersucht.
Sie können sich unter www.greenpeace.de/einkaufsnetz über die Testergebnisse informieren und sich aktiv für giftfreies Spielzeug einsetzen.
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