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Vergiftungsgefahr: Nicht alles Bunte gehört auch in den Familiengarten

In vielen Gärten entfaltet sich die volle Blütenpracht. Doch viele Pflanzen haben Bestandteile, an denen sich gerade kleine Kinder oft schwer vergiften. Besonders gefährdet sind Zwei- bis Dreijährige, weil sie ihre Umwelt durch Lutschen und Kauen entdecken und dabei auch Giftiges probieren.

 

"Eltern sollten sich deshalb vor dem Pflanzenkauf gut darüber informieren, ob eine Pflanze giftige Bestandteile hat, um diese Sorten einen weiten Bogen machen und nur Pflanzen kaufen, deren Wurzeln, Blätter, Blüten und Früchte ungiftig sind".


Mit die gefährlichsten Pflanzen hier zu Lande sind die als Kübelpflanze sehr beliebte Engelstrompete, der Goldregen (stark giftiger Samen) und die Tollkirsche. Aber auch vermeintlich harmlose Pflanzen haben es "in sich": Die schwarzen Beerenfrüchte des Gemeinen Efeus führen, in größerer Zahl verzehrt, zu Übelkeit, Brechdurchfall und Hautausschlag. Am Buchsbaum sind Rinde, Blätter und Früchte giftig.

 

Kostenlose Broschüre: Tipps, wie sie ihre Kinder vor Vergiftungen schützen können, finden Eltern in der Broschüre "Achtung! Giftig! Vergiftungsunfälle bei Kindern" die die DSH zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Berlin, herausgegeben hat. Die Informationsschrift enthält einen ausführlichen Giftpflanzenteil und informiert zusätzlich über weitere Vergiftungsgefahren im Haus, etwa durch Reinigungsmittel oder Medikamente. Jedes Kapitel ist abgerundet mit Hinweisen, wie Eltern ihre Kinder vor Vergiftungsgefahren schützen können und was zu tun ist, wenn ein Kind Vergiftungserscheinungen zeigt.
Adresse: DAS SICHERE HAUS (DSH), Holsteinischer Kamp 62,
 22081 Hamburg.

Quelle: Das-sichere-Haus

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